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Großes
Fest in malerischer Umgebung |
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DEMMINGEN. Die urigste Festscheune im Landkreis
steht in Demmingen und wird von Stefan Kragler umgetrieben. Das
zweitägige Stadelfest wurde nun schon zum 32.Male gefeiert. Jahr und Jahr
werden es mehr Besucher. Die einheimischen Künstler überraschten jedes
Mal mit tollen Show-Einlagen. |
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Zuvor hatte Oberschützenmeister Eduard Sing namens der gastgebenden Feuerwehr und des Schützenverein "Hubertus" jung und alt begrüßt, darunter die politische Prominenz von Bernd Hitzler über Roderich Kiesewetter bis zu Andreas Stoch. Viel Beifall bekam die Delegation aus Sachsen und natürlich Ortsvorsteher Stefan Kragler, in dessen weitläufigem Stadel das Fest ausgerichtet wurde. Die Einrichtung ist urig, bewahrt altes bäuerliches Gerät auf. Dazu noch ein Blumenchmuck mit dem Hauch des nahenden Herbstes. Die "Night-Flyer" boten flotte Tanzmusik im Wechsel mit feiner Unterhaltungsmusik. Eine Augenweide war das MädchenBallet. Das Bauern-Ballet liebte es ein stückweit rustikal, in dem es zunächst den Motorsägen-Tanz aufführte und schließlich nach dem Handsirenen -Alarm an einer Stange Feuerwehrkameraden in die Festscheune rutschten und zeigten, dass auch ein Ballet nichts anbrennen lassen kann. In ländlicher Gegend stellt sich schon mal die Aufgabe: Bauer sucht Frau. Die Darbietungen hier waren erste Sahne, souverän führte Stefan Kragler als Hausherr durch den Abend. Doch vor dem bunten Programm hatte es die üblichen Reden gegeben, die so üblich gar nicht waren. CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter (,‚Ich rede heute für meine Landtagskollegen und daran sehen sie, dass wir als Politiker für unsere Heimat ohne Rücksicht aufs Parteibuch an einem Strang ziehen!") verriet, dass er seine 30 Jahre alte Lederhose aus dem Schrank geholt habe. Mit dem lieben Alfons" (Dischingens Bürgermeister) habe er ausgemacht: "Wenn Du in Lederhose zum Stadelfest kommst, ziehe ich meine auch an.") Kiesewetter lobte vor allem die, die vor und hinter den Kulissen "so ein tolles Fest erst möglich machen". Bürgermeister Bernd Rößner grüßte seinerseits die Festgaste und würdigte die nunmehr 21-jährige Partnerschaft mit Dischingen. Ein schönes Programm hatte die Gemeinde der Delegation seit Donnerstag geboten. Am gestrigen Sonntag ging das Fest mit einem Gottesdienst weiter. Tagsüber war noch einmal viel geboten und folglich auch die Zahl der Parkplätze Mangelware. Die Musikvereine aus Mutlangen und Reistingen zogen alle Register ihres musikalischen Könnens. Froh waren alle, als Stefan Kragler ankündigte: "Nächstes Jahr feiern wir das Stadelfest zum 33. Male!" |
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Quelle: Bericht der Heidenheimer Zeitung vom 12.09.2011 |
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Die Veranstalter
bedanken sich ganz besonders:
- Bei den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern die im
Hintergrund an den Vorbereitungen, an der Durchführung und an der Nachbereitung
mitgewirkt haben.
- Bei den örtlichen Firmen für Bereitstellung und Spenden
von Material.
- Beim Obst- und Gartenbauverein für die einzigartig, schöne
Ausschmückung des Stadls.
- Bei Familie Kragler für die kostenlose Überlassung des
Stadls.
- Bei Familie Schottdorf für Ihre großzügige Spende.
- Bei allen Akteuren des Bauernballetts und deren Helfer.
- Bei den Mädels der Tanzgruppe mit ihren Betreuerinnen.
- Bei der FFW-Altersabteilung für Ihr nächtliches
Reinemachen.
- Bei Herrn Pfarrer Hensinger und allen Helfern für den
Stadlfest-Gottesdienst.
- Bei den Stadlmusikanten aus Mutlangen.
- Bei der Jugendfeuerwehr für die Spielstraße.
- Beim Jack für seine Morenkopfschleuder.
- Bei Max und Marion für die Aufnahmen in Bild und Film.
- Und zum guten Schluss bei allen die zum Guten gelingen des
Festes beigetragen haben.